Förderverein Klinikum München-Bogenhausen e.V.
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München 23.10.2014                                                                                                                                                            zum Archiv

Der Förderverein Klinikum M-Bogenhausen e.V. hat gestern mehrere Kisten mit nagelneuer Kleidung an die Klinikleitung Fr. Göttlicher und die “Grüne Dame” Fr. Sepper übergeben.

Die Kleidung ist als Erstausstattung für bedürftige Patienten gedacht ( Schlafanzüge, Unterwäsche, Socken etc.) , die als Notfall eingeliefert wurden und keine Angehörigen haben, die sie mit frischer Kleidung versorgen können.

Sie werden von den “Grünen Damen und Herren” betreut. Für diese Fälle betreibt das Klinikum Bogenhausen eine Kleiderkammer.  Die “Grünen Damen und Herren” der Johanniter verwalten und verteilen die Kleidung. Das Klinikum selbst muss nichts finanzieren, das übernimmt der Förderverein.
 

Auf dem Bild sehen Sie von links nach rechts:
Ehrenvorsitzender Hr. Prinz, Klinikleitung. Fr. Göttlicher,
Grüne Dame Fr. Sepper,  Schatzmeister Hr. Ermis,
Vorsitzende Förderverein. Fr. Hacker


München 05.12.2013                                                                                                                                                            zum Archiv

Wie kann man Zivilcourage-zeigen?

Mit diesem Wissen kann man die eigene Sicherheit stärken und Leben retten, nach dem Motto:
"Helfen ohne Opfer werden"

Begrüßt von Stadträtin und Fördervereinsvorsitzenden Christiane Hacker stellte diese zunächst die Referenten vor und verwies darauf, daß auf dem Weg ins und vom Klinikum Bogenhausen viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Da auch Mittarbeiter/innen des Klinikums betroffen sind, waren die Vereins-Verantwortlichen ein bisserl enttäuscht darüber, daß aus diesem Kreise nicht allzu viele anwesend waren.  Die Schirmherrschaft hatte Oberbürgermeister Christian Ude übernommen.

 Andreas Nagel, Sprecher der "Aktion Münchner Fahrgäste" machte den Anfang und verwies darauf, daß Trambahnbenutzer nur an den vorgesehenen Stellen die Gleise überqueren sollen und nach links und rechts schauen müssten, um ja keine ankommende Tram zu übersehen. Beachtenswert auch beim Helfen im U-Bahngeschoß, wenn jemand in den Gleisbereich fällt, dann gibt es direkt unter dem Bahnsteig einen Schutzraum auf den man die Person legen kann.

 Hauptkommissar Wilhelm Wild von der Polizeiinspektion 22, machte mit Dia-Demonstrationen und kleinen Rollenspielen seinen Vortrag zum Erlebnis für die Teilnehmenden und erklärte wie sie als Beteiligte aus brenzligen Situationen unbeschadet herauskommen können.

 Wie kann man im Ernstfall helfen?

Ein Passant oder ein Fahrgast in der Trambahn, im Bus oder in der U-Bahn wird angepöbelt, ein älterer Mann gar von einer Gruppe Jugendlicher bedroht. Es gibt viele Situationen, in denen Opfer auf Hilfe angewiesen sind. Für jeden, der so etwas mitbekommen sollte es selbstverständlich sein, dem Opfer zu helfen und damit Zivilcourage zu zeigen. Wichtig!  sich nicht selbst in Gefahr bringen und sein "Bauchgefühl" entscheiden zu lassen, ob und was man tut und nach der Devise verfahren; nicht alleine zu handeln, sondern andere zur Hilfe auffordern.

Wild u. a. "Bevor man einschreitet, die Situation kurz zu überdenken und zu überlegen, wer könnte mir helfen? Auch wenn man selbst nicht aktiv eingreifen kann, in jedem Fall die Täter anschauen und wie sie aussehen, wie alt oder groß sie sind und welche Kleidung sie trugen. Das könnte der Polizei helfen, die Täter zu finden und dies ist auch bei einer Zeugenaussage wichtig.

Auf die eigene Situation aufmerksam machen

Viele potentielle Helfer greifen nicht ein, weil sie sich unsicher fühlen oder gar nicht wissen wie sie die momentane Situation einschätzen sollen. Deshalb Wild`s Hinweis: die Täter mit "Sie" ansprechen um die Distanz auch Außenstehenden deutlich zu machen. Das ist besonders bei Frauen wichtig, die von Männern belästigt werden und die Umstehenden nicht auf die Idee kommen, es handele sich evtl. lediglich um eine Beziehungskrise.

Potentielle Helfer direkt ansprechen

 Wenn sie selbst Opfer sind und merken, daß sie nicht alleine mit der Situation fertigwerden, sollte man gezielt eine Person ansprechen wie " Sie da in der roten Jacke, ich werde  hier belästigt und können sie bitte die Polizei oder den Busfahrer rufen? 

Notruf wählen unter der Nummer 110

" Aufdruck "Mißbrauch strafbar", lassen sie sich davon nicht beeindrucken, denn in dieser Situation handelt es sich zweifelsohne um eine Notsituation. Damit erhält der Fahrer ein Signal, worauf dieser an der nächsten Station hält.

 Einsatz eines Defibrillators

 Von Helmut Rudolph, (L)Rettungsassistent der Berufsfeuerwehr, wurde die Bedienung eines Defibrillators (Defi) demonstriert. Auf die Frage, wann kommt denn nun der Notarzt? Rudolph beruhigt den Fragenden und weist darauf hin, daß bereits mit dem Abnehmen des Defi eine automatische Alarmierung des Notarztes verbunden ist. Und klar, man müsse dem zu Helfenden den Oberkörper freimachen - außerdem werde dies alles in den kostenfreien 1. Hilfe-Kurse des Förderverein FKMB im Detail erklärt.

 Mit diesem Wissen können Sie Ihre eigene Sicherheit stärken und Leben retten, nach dem Motto:
"Helfen ohne Opfer werden"

  

 PHK Wilhelm Wild, Stadträtin Christiane Hacker, Vors.

Veranstalter waren: Förderverein Klinikum Bogenhausen e.V. und Aktion Münchner Fahrgäste                                         


München 01. 10.2013

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Kostenloser Kurs: „Erste Hilfe an Kindern“

Schnelles und richtiges Handeln kann Leben retten, wenn es auf Sekunden ankommt. Wir vermitteln Ihnen unter der Leitung unseres Notarztteams von Dr. Richard Fisch in unseren Kursen „Erste Hilfe an Kindern“ alles, was Sie zur richtigen Einschätzung von Notfallsituationen und zur Durchführung notwendiger Hilfsmaßnahmen wissen müssen.

Die Termine sind:
R
eanimationskurs
10.10.2013 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr Raum: 157, Erdgeschoss

Kinder Erste Hilfe Kurs
17.10.2013 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr Raum: 157, Erdgeschoss

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass der Reanimationskurs Voraussetzung für den „Erste Hilfe Kurs Kinder“ ist. Nur durch diese beiden Kurse kann ein Zertifikat ausgestellt werden (z.B. für Tagesmütter).
Es sind nur 15 Teilnehmerplätze zu vergeben, diese werden nach Anmeldung berücksichtigt.
Bei mehr als 15 Anmeldungen wird eine Warteliste erstellt.
Personen, die ohne Anmeldung zu den Kursen erscheinen, müssen leider abgewiesen werden.

Die Teilnahme der Kurse ist kostenlos.


München 15. 06.2013

"Gutes Wetter - zieht viele Besucher an“
9. Flohmarkt am städt. Klinikum Bogenhausen (KMB)                                       
                                                                                                                                                                                                 zum Archiv

>Alle kamen auf ihre Kosten<.
Die Standbetreiber, die Besucher und der Förderverein FKMB. Mit schuld daran das schöne Wetter und die sommerlichen Temperaturen. So waren allesamt in guter Stimmung und auch die Kauflaune entsprechend gut. Viele erinnerten sich an das letzte Jahr, wo der 8. Flohmarkt wegen schlechten Wetters abgesagt werden mußte.
Punkt neun Uhr eröffnete Frau Stadträtin Christiane Hacker, die Vorsitzende des Förderverein für das Klinikum München Bogenhausen (FKMB) den Flohmarkt, begrüßte die etwa 75 Standbetreiber, freute sich über das gute Wetter und übergab an die Klinikdirektorin des KMB, Frau Astrid Göttlicher die im Namen von STKM-Geschäftsführerin Dr. Elizabeth Harrison deren Grüße übermittelte, dankte den am Flohmarkt freiwillig tätigen Mitarbeitern/innen des KMB und den ehrenamtlichen Helfern des Fördervereins.
Schätzungsweise nahezu 200 Besucher, Patienten und Nachbarn aus dem Münchner Osten kamen vorbei und betonten immer wieder, wie schön doch dieser Flohmarktplatz gelegen und wo durch die vielen Bäume auch im Schatten angenehm zu flanieren ist. Die selbstgebackenen Kuchen, sowie der ausgereichte Kaffee fanden reißenden Absatz und auch die Würstl mit den alkoholfreien Getränken wurden begeistert gekauft, sodaß der Förderverein mit einem finanziellen Plus für seine anstehenden Projekte rechnen kann. So war es kein Wunder, daß alle Beteiligten am Ende des Tages eine positive Bilanz ziehen konnten.


München 05. 04.2013

Motto „Wir nehmen uns Zeit, wir setzen uns ein – ehrenamtlich“                                                                                                        zum Archiv

Ehrenamtliche >>Grüne Damen & Herren<< im städtischen Klinikum Bogenhausen nach wie vor dringend gesucht!

Unter dem Motto „Wir nehmen uns Zeit, wir setzen uns ein – ehrenamtlich“ besuchen die "Grünen Damen & Herren" unsere Patienten im städt. Klinikum Bogenhausen; lesen vor, schreiben Briefe, haben Zeit für einen Ratsch oder erledigen kleine Besorgungen: Die „Grünen Damen und Herren“ kümmern sich seit Juli letzten Jahres liebevoll und tatkräftig um unsere Patienten/innen. Diese ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir suchen, sind eingegliedert in der Evangelischen und Ökumenischen Krankenhaus- und Altenheimhilfe sowie der Johanniter Hilfsgemeinschaft, speziell auch um die „kleineren“ Bedürfnisse der Kranken vor Ort. Besonders allein stehende und hilfebedürftige Patienten sind froh über diesen kostenlosen Hilfsdienst. Die Helfer erhalten vom Klinikum ihre Fahrtkosten erstattet, ein kostenloses Mittagessen an den Einsatztagen; die Dienstkleidung wird natürlich gestellt. Während ihres Einsatzes sind die Damen und Herren selbstverständlich Unfall- und haftpflichtversichert. Außerdem bietet die Johanniter Hilfsgemeinschaft ihnen zu Beginn ihres Dienstes eine Grundschulung durch eine Diplompsychologin, zwei Fortbildungsveranstaltungen im Jahr und einen gemeinsamen Jahresausflug an. Wer deshalb Zeit und Lust hat, einmal in der Woche für drei bis vier Stunden bei diesem ehrenamtlichen Besuchsdienst mitzumachen, sollte sich bei den Einsatzleiterinnen, Frau Gaby Niessen-Daur (Tel. 089 / 640404) oder Frau Gabriele Sepper (tel. 089 / 625 30 82) melden. Auch ein Anruf in der Klinik bei Frau Angelika Oberbauer (089- 9270-2618) ist möglich.


München 13. 03.2013

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Chefarzt Dr. med. Sebastian Gallenberger geht,
Prof. Dr. F. Joachim Meyer kommt

Vom Wechsel in der Leitung der Klinik für Pneumologie am Klinikum Bogenhausen

Und wieder ging ein "Mann der ersten Stunde" des Krankenhauses München Bogenhausen aus Altersgründen in den Ruhestand. Dr. med. Sebastian Gallenberger der am 12. Juli 1949 in Neustadt/D. geboren ist und dort in die Schule ging; danach ins Gymnasium nach Regensburg wo er 1969 mit dem Abitur abschloß, später das Studium der Medizin an der Münchner LMU aufnahm und 1973 seinen Dr. med. machte. Als ihn 1976 die Bundeswehr
 zum Wehrdienst holte und er dort als Truppenarzt tätig war entschied er sich zu einer Tätigkeit in Bad Reichenhall, wo er als Assistenzarzt tätig war und sein Interesse für die Pneumologie entdeckte.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Foto v.l.: Dr. Sebastian Gallenberger + Prof. Dr. Joachim Meyer

Als im Jahre 1984 das städt. Krankenhaus München Bogenhausen (KMB) eröffnete, wechselte er ins KMB wo er zunächst in der Kardiologie tätig war und dann als "Mann der ersten Stunde" auch die Abteilung für Pneumologie mit aufbaute und zu seiner heutigen, hervorragenden Bedeutung führte. Mit Dr. Gallenberger verliert die Klinik nicht nur einen anerkannten Mediziner und die Mitarbeiter -sowie die Patienten- einen verständnisvollen und beliebten Vorgesetzten, Arzt und Gesprächspartner.

In einer Feierstunde im großen Hörsaal des städt. Klinikums fand heute die Übergabe an seinen Nachfolger, Prof. Dr. Joachim Meyer statt. Prof. Dr. Meyer ist schon jetzt in Diensten der Städtischen Klinik München GmbH tätig und leitet im Klinikum Harlaching die dortige Klinik für Pneumologie in Doppelfunktion nun mit der im Klinikum Bogenhausen, wo er vom ltd.OA Dr. J. Benedikter und anderen Fachärzten unterstützt wird.

Bei der Übergabe dabei war der medizinische Geschäftsführer der Stadtklinikum GmbH Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Hennes, die Klinikleiterin des KMB Frau Astrid Göttlicher, ChefarztkollegInnen, viele Mitarbeiter/innnen mit einem kurzweiligen beruflichen Bilderrückblick und die Vertreter des Förderverein für das Klinikum München Bogenhausen Frau Stadträtin Christiane Hacker und der FKMBEhrenpräsident Georg Prinz.


München 05.02.2013

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 Neue 1. Hilfe - Kurse im Klinikum Bogenhausen

Schnelles und richtiges Handeln kann Leben retten, wenn es auf Sekunden ankommt. Der Förderverein KMB bietet unter der Leitung des Bogenhausen Notarztteams von Dr. Richard Fisch kostenlose Kurse „Erste Hilfe“ an, in denen alles unterrichtet wird, was Sie zur richtigen Reaktion in Notfallsituationen und zur Durchführung notwendiger Hilfsmaßnahmen wissen müssen.

Jeder Kurs endet mit einem anerkannten Zertifikat.

 Termine

 Reanimationskurs  
19.02.2013                                                       18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Hier wird der Übungsdefibrillator eingesetzt.
Dieser Kurs ist Voraussetzung für den „Kinder Erste Hilfekurs.

 Kinder Erste Hilfekurs
28.02.2013                                         18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Besonders geeignet für Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen, Tagesmütter, ein Erfolgskurs bei Großeltern. Bitte schnell anmelden. 

 Erste Hilfe Kurse I und II
I )  07.03.2013                                    18:00 – 21:00 Uhr
II ) 21.03.2013                                    18:00 – 21:00 Uhr
Zur Führerscheinprüfung werden beide Kurse benötigt.

 Der Schulungsraum ist in der Regel der Hörsaal im Erdgeschoß des Klinikums, Ausnahmen werden zu Beginn durch einen Aushang bekannt gegeben. Der Schulungsraum ist Barriere frei und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (U-Bahn und Trambahn).


München 12.11.2012

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Würdig Abschied nehmen im Klinikum Bogenhausen

Auf Anregung der Klinikseelsorge hat der Förderverein Klinikum München-Bogenhausen e.V. die Ausstattung eines zweiten Abschiedsraums übernommen, um allen Angehörigen, deren Patienten auf der Intensivstation gestorben sind, die Möglichkeit zu geben, in würdevoller Weise von ihnen Abschied zu nehmen. Leider sind solche Räume in Kliniken nicht vorgesehen, es gibt kein Budget für derartig bürgerfreundliche Einrichtungen.

Dank einer großherzige Spende der Stadtsparkasse München an den Förderverein, der vollen Unterstützung der Klinikleitung und dem unermüdlichen Einsatz der Klinik- Haustechnik konnte in kürzester Zeit ein ehemaliges Bad umgebaut, Maler- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt, eine neue Möblierung im Raum und im Wartebereich aufgestellt und der Raum mit zwei wunderschönen Bildern des Kunstmalers Hans Rauh stimmungsvoll ausgeschmückt werden. Unter Anwesenheit der Geschäftsführerin der städt. Klinik GmbH, Fr. Dr. Harrison, der Klinikleitung Fr. Göttlicher, Fr. Stark und Hr. Widrich von der Stadtsparkasse München, Stadträtin Hacker, der Vorsitzenden des  Fördervereins, vielen Mitgliedern des Vereinsvorstands und Vertretern des Klinikpersonals haben Pfarrerin Köppen und Pfarrer Zott eine besinnliche Andacht im Abschiedsraum gehalten und ihn mit segnenden Worten eingeweiht. Beim anschließenden Umtrunk im „Glaskasten“ dankte Fr. Dr. Harrison allen Beteiligten und betonte, wie notwendig es ist, dass mehr als bisher neben der hervorragenden Medizin auch die sozialen Aspekte einer Klinik gepflegt werden müssen. Dafür möchte sie auch weiterhin mit dem
Photo
Karl Hirt                                                                Förderverein eng zusammen arbeiten.  Stadträtin Christiane
                                                                                           Hacker sagte jede Unterstützung zu, und kündigte an,
                Photo aus dem Abschiedsraum
                                                                                                                                                                                                                          von
Hans Rauh stammt aus seinem
                                                                                                                                                                                                                           Zyklus “ Über uns der Himmel”
.
bereits weitere Projekte „in Arbeit“  zu haben
  


München 07.11.2012

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Städt. Klinikum Bogenhausen (KMB) - möchte seine Kleiderkammer auffüllen

Geld z. B. für Unterwäsche und Strümpfe sind für einen guten Zweck immer gut angelegt -
und
Weihnachten steht auch vor der Tür.
Die Kleiderkammer der "Grünen Damen und Herren" im KMB benötigt ein Mehr an neuer Unterwäsche und Oberbekleidung, Strümpfe und Hemden, besonders für Erwachsene.
Es passiert immer wieder:
Völlig überraschend ist ein Unfall, oder gar ein Ohnmachtsanfall auf der/dem Straße/Gehweg passiert und man kommt mit dem "Sanka" ins Krankenhaus ohne was dabei zu haben. Evtl. gar keinen Ausweis/keine Krankenkassenkarte; aber bestimmt nichts zum Anziehen in Form von Unterwäsche, Socken und Strümpfe. Von einem Kamm oder Spiegel wird zunächst nicht geredet, bis man ihn vermißt. Es gibt aber leider in München auch Notsituationen, in der z. B. ein/e Obdachlose/r kurzfristig in eine Klinik der Maximalversorgung -wie das KMB eine ist-, eingewiesen werden muß und der/die natürlich nichts dabei hat, wie die am Körper getragenen Kleidungsstücke.
Ausweise und Krankenkassenkarte werden in dringenden Fällen sogar von den "Grünen Damen und Herren" von zu Hause abgeholt. Das ist ein Teil des Patientenservice am KMB!

Kleiderkammer:

Die von den "Grünen Damen + Herren" der Johanniter-Patientenhilfe in Zusammenarbeit mit dem Förderverein eingerichtete und unterhaltene >>Kleiderkammer<< sucht deshalb nach wie vor gut neue Kleidungsstücke und vorrangig Unterwäsche; wie schon erwähnt.

Bitte um eine Geldspende:

Wer will, kann dem FKMB selbstverständlich auch eine Spende zukommen lassen die für den genannten Einkauf verwendet wird. Das Konto hat die Nummer 472 472 bei der Stadtsparkasse München, BLZ 701 50000. Spendenzweck: Kleiderkammer.

Jetzt schon ein herzliches Dankeschön!

 so schaut ein Vorratsschrank in der Kleiderkammer aus

 

 


München 26.10.2012

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Bogenhausen · Zeit schenken im Klinikum

Bogenhauser Patientenservice sucht noch Helfer

Bogenhausen · Für den Patientenservice »Grüne Damen und Herren« suchen die Johanniter München, gemeinsam mit dem Förderverein Klinikum München Bogenhausen e.V. (FKMB) weiterhin Helfer für einen ehrenamtlichen Patientenservice am Klinikum Bogenhausen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Oktober stellten sich die schon jetzt aktiven »Grünen Damen Barbara Müller, Gabriele Sepper und Gabi Niessen-Daur als Aktive vor.
Sie sind schon jetzt tätige Mitarbeiterinnen im Rahmen der Johanniter-Krankenhilfe im Klinikum. Sie informierten im Besonderen über die Anforderungen und Anreize, die an diese ehrenamtliche Aufgabe und Tätigkeit gestellt werden. Mit einem Einführungsfilm über ihre Erfahrungen im Klinikum Harlaching konnten sie einfühlsam und auch in der Aussprache erklären, welche Hilfen sie tatsächlich im Klinikum schon jetzt gemeinsam mit zehn weiteren Ehrenamtlichen anbieten können. Sie nahmen Interessierten die Angst, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein.
Mitbringen muß man drei bis vier Stunden Zeit an einem Tag in der Woche, Einfühlungsvermögen und Kontaktfreudigkeit sowie Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit. Man bekommt eine fachkundige Einweisung, Fort- und Weiterbildung, Versicherungsschutz, grüne Dienstkleidung und Fahrtkostenzuschuß. Die Helfer/innen werden nicht als Pflegekräfte eingesetzt, sondern bieten ausschließlich »Serviceleistungen« an wie Zeitung holen, kleine Einkäufe erledigen, Wäsche in der Kleiderkammer besorgen sowie Telefonkarten kaufen und das Bedienen des Telefons erklären.
Allein diese verhältnismäßig kleinen Handreichungen bedeuten schon eine Entlastung fürs Pflegepersonal. Mehr Infos unter Telefon 0 89 / 67 56 57 oder unter www.foerderverein-kmb.de.

 


Barbara Müller, Gabi Niessen-Daur und Gabriele Sepper (v. li.)
 Foto: privat

 


 München 11.Oktober.2012 

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Abschied von Oberarzt Dr. Josef Zormaier
nach 28 1/2 Jahren in der Neuropsychologie am KMB

Oberarzt Dr. Josef (Sepp) Zormaier geht in die mögliche, vorgezogene Altersteilzeit und damit als Chef der Tagesklinik in der Klinik für Neuropsychologie am städtischen Klinikum München Bogenhausen (KMB)
Mit vielen, vielen Mitarbeiterinnen aus der Pflege und Verwaltung sowie ärztlichen Kollegen verabschiedete sich der langjährige Oberarzt an der Klinik für Neuropsychologie am KMB in den vorgezogenen Ruhestand. Nun habe er, so Dr. Zormaier, auch bestimmt mehr Zeit für sein ehrenamtliches Engagement beim Reha-Hilfe-Verein. Und - er wird auch weiterhin die in ganz München bekannten und beliebten Weihnachts- (25.11.2012)  und Osterbasare verantwortlich durchführen.
in seiner Laudatio betonte Zormaiers Chef, Prof. Dr. Georg Goldenberg wie wichtig für ihn Dr. Zormaier in seiner Klinik gewesen sei; sozusagen als "der ruhende Pol". Für Mitarbeiter und Patienten. Ein >Urgestein< demnach, so Stadtrat Rupp, der ihn noch aus den Anfangszeiten im KMB kennt und wo er als Krankenpfleger tätig war. Wie bekannt war damals das Klinikum Bogenhausen als Ersatz für das ehemalige "Wehrmachtslazarett" in Oberföhrung vom Stadtrat in den 70-er Jahren beschlossen, gebaut, modern organisiert und 1983 eröffnet worden.
Dr. Zormaier war vom Anfang der 80-er Jahre mit dabei: zunächst in der Physikalischen Therapie und danach ab 1987 in der Neuropsychologie. Insgesamt hat er nun eine städtische Dienstzeit von 33 Jahren "auf dem Buckel" und seine Patienten/innen lieben und verehren ihn; seine menschliche, verständnisvolle Art mit bayerischem Kolorit. Er war und ist ein Internist mit speziellem Draht zum Patienten.

Erfolgreich war der "Sepp" aber auch als Vorsitzender der Reha-Hilfe e.V. München, die in ihrer Art als Vorbild für ganz Deutschland diente und bisher rund 650.000 € an Spenden einsammelte.

Und nun wünschen alle Dr. Zormaier auch mehr Zeit für sein Hobby: das Kochen.

 

Oberarzt Dr. Zormaier (mitte),Stadtrat Klaus-Peter Rupp (l.) und (r.) Stadtrat a.D. Georg Prinz

 

 

 


 München 26.September.2012

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Scheck von der Stadtsparkasse

Anlässlich der Wiedereröffnung der Sparkassenfiliale in der Bülowstrasse 9 überreichte die Filialleiterin Kathleen Stark einen Spendenscheck über € 1.500,- an die Vorsitzende des Fördervereins Klinikum Bogenhausen e.V., Stadträtin Christiane Hacker,  und an das Vorstandsmitglied Herrn Marcus Widrich.  Die Sparkasse nahm die Gelegenheit wahr, durch eine großherzige Spende ihre Verbundenheit mit der Bevölkerung im Stadtbezirk 13 Bogenhausen zum Ausdruck zu bringen. Die Filiale besteht schon seit über 30 Jahren und darf auf viele treue örtliche Kunden zählen. Das drückt sich auch im Gewinnsparen aus, das viele Bankkunden seit Jahrzehnten  in Anspruch nehmen. In Form dieser Spende erhält nun die Bogenhauser  Bevölkerung  ein Stück vom „sozialen Gewinnkuchen“ zurück. Frau Hacker bedankte sich herzlich und betont, dass die Spende für das derzeitige  Projekt des Fördervereins, die Ausstattung  und künstlerischen Ausgestaltung der Aussegnungsräume , genommen wird. Sobald  die beiden Aussegnungsräume im Klinikum Bogenhausen fertig sind, wird es eine kleine Bedankungs- und Einweihungsfeier geben, wozu alle Anwesenden eingeladen werden.


München 04.September 2012

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Schlitten(Ein)Bau im Klinikum München Bogenhausen
Hilfen fürs kaputte Knie -  Fachärzte des Städt. Klinikums in Bogenhausen erklärten wie es geht

Fachärzte des Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Klinikum Bogenhausen (KMB) befaßten sich im übervollen Hörsaal des KMB bei einem >Patientenforum< am Dienstag, 04. September, von 18 bis 19.30 Uhr, mit der Diagnose und den Behandlungsmöglichkeiten von Knie-erkrankungen oder gar Knieverletzungen. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Ludwig Seebauer erläuterten die Kniespezialisten und Oberärzte Dr. med. René Könighofer und Dr. med. Christoph Rummel die komplexen Themen wie Meniskus- und Kreuzbandchirurgie sowie den Krankheitsverlauf einer Arthrose und wie diese mit den heutigen medizinischen Kenntnissen und Techniken diagnostiziert sowie behandelt werden können. Erst nach den nichtoperativen Behandlungsmethoden (Medikamente; Krankengymnastik) wird im Klinikum nach ausführlicher Beratung entschieden ob eine Schmerzfreiheit und/oder eine eingeschränkte Beweglichkeit u. U. mit einer Operation erreichbar ist. Mit eindrucksvollen Dias demonstrierten die Referenten die heute möglichen operativen Eingriffe am Knie. Oft erwähnt wurden dabei Begriffe wie Doppelschlitten oder Hemischlitten die als Gelenkersatz Verwendung finden. Trotz angekündigtem Ende gegen 19.30 Uhr hatten die Zuhörer/innen die Möglichkeit, persönliche Fragen an Chefarzt Dr. med. L. Seebauer sowie die Kniespezialisten und Oberärzte Dr. med. René Königbauer und Dr. med. Christoph Rummel zu stellen. Das Publikum löcherte die Experten mit zahlreichen Fragen. Im ein oder anderen Fall wurde auf die "Kniesprechstunde" im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie hingewiesen, um dabei noch umfangreicher die gesundheitlichen Probleme beleuchten zu können und entsprechende Röntgenaufnahmen von den Patienten mitgebracht worden waren. Nach mehr als zwei Stunden konnte die erfolgreiche und interessante Veranstaltung  ein                                        Photo Karl Hirt
Ende finden.
Nähere Auskünfte (auch über die Sprechstunden) erhält man über das Sekretariat des Zentrums für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Telefon: (089) 9270-2040, sowie im Internet unter www.klinikum-muenchen.de. Bei den weit über einhundert Zuhörer/innen waren viele ehemalige, derzeitige und zukünftige Patienten. U. a. gesichtet die ehemalige Landtagsabgeordnete Hedwig Westphal, und FKMB-Ehrenpräsident Georg Prinz.


München, 31.Juli 2012

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Hilfen für die Schulter , das Städt. Klinikum München-Bogenhausen macht´s möglich

 

                              Foto v. l.: Chefarzt Dr. L. Seebauer, AssArzt Dr. M. Koch, Oberarzt Dr. Mark Salzmann

Das Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Klinikum Bogenhausen (KMB) befaßte sich bei einem Patientenforum in Verbindung mit dem Förderverein Klinikum München Bogenhausen e.V. (FKMB) am Montag, 30. Juli, von 18 bis 19.30 Uhr, mit den Behandlungsmöglichkeiten von Schultererkrankungen. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Ludwig Seebauer sprachen Funktionsoberarzt Dr. med. Mark Salzmann und Assistenzarzt Dr. med. Michael Koch über das Engpaßsyndrom und dessen Folgen sowie über Probleme bei Arthrose der Schulter. Im Anschluß hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen.

Nach einer kurzen Einleitung durch Chefarzt Dr. Seebauer, stellte zunächst Dr. Koch das Engpaßsyndrom und seine Folgen vor. Er zeigte die möglichen Ursachen und die verschiedenen Schweregrade. Ausführlich wurde der Krankheitsverlauf die zu Beginn konservative Behandlung dargestellt. Erst bei anhaltenden Schmerzen kommt die abgestufte und individuell angepaßte operative Behandlung zum Tragen. In anschaulichen Bilder und guten Videofilmen konnte Dr. Koch den Zuschauer das Engpaßsyndrom näher bringen und somit das gesamte Spektrum des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie in diesem Behandlungsfeld präsentieren. Es wurden die aktuell wichtigsten Operationstechniken gezeigt und den Zuhörern erklärt, wann welche Behandlung sinnvoll und angeraten ist.

Anschließend stellte Dr. Salzmann die Arthrose der Schulter - ein zunehmendes Problem vor. Die Arthrose als Gelenkverschleiß ist die Abnutzung des Gelenkknorpels. Er zeigte informativ wie oft diese Erkrankung vorkommt und wie vielfältig die Ursachen sind, sei es familiär oder unfallbedingt. Auch das Alter, eine übermäßige Belastung sowie eine genetisch bedingte Veranlagung können eine Rolle spielen. Mit guten Illustrationen konnte er den Zuhörerinnen und Zuhörern im Saal das Erkrankungsbild und seine Probleme für den/die Betroffenen darstellen. In der Regel klagen Patienten über eine reduzierte schmerzhafte Beweglichkeit. Unbehandelt kommt es zu einer Zunahme der Beschwerden, die meist in Phasen abläuft. Auch die Arthrose der Schulter wird zunächst konservativ behandelt. Liegt jedoch ein fortgeschrittenes Stadium der Erkrankung vor, müssen operative Verfahren angewendet werden. Hier stellte Dr. Salzmann von Schlüssellochtechnik-Operationen bis zur Prothesenversorgung das gesamte Konzept der Abteilung umfassend vor. Es wurden je nach Ausgangssituation die verschiedenen Prothesentypen gezeigt. In einer Animation wurde der Einsatz einer Prothese dem Publikum gezeigt. Zum Ende des Vortrages wurde in einem Patientenvideo das Ergebnis nach einer Schulterprothese gezeigt.

Im Anschluß an die Vorträge standen Chefarzt Dr. Seebauer und das Schulter Team Dr. Koch und Funktionsoberarzt Dr. Salzmann sehr lange für alle Fragen zur Schulter zur Verfügung. Das interessierte Publikum löcherte die Experten mit zahlreichen Fragen, auch nach fortgeschrittener Stunde wurden alle Fragen ausführlich beantwortet, im ein oder anderen Fall wurde auf die montägliche "Schultersprechstunde" im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie verwiesen, um noch umfangreicher die Probleme beleuchten zu können, verwiesen. Somit ging nach 2 Stunden die Veranstaltung erfolgreich zu Ende. Am 5. November ist die nächste Patienteninformationsveranstaltung "Hilfe für meine Schulter" geplant.

Nähere Auskünfte erhält man über das Sekretariat des Zentrums für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Telefon: (089) 9270-2040, und im Internet unter www.klinikum-muenchen.de.

Unter den über einhundert Zuhörer/innen viele ehemalige, derzeitige und zukünftige Patienten u. A. gesichtet die ehemalige Landtagsabgeordnete Hedwig Westphal, Bürgermeisterin a. D. Christine Kammermeier (Baierbrunn), der Schriftsteller und "Turmschreiber" Josef Steidle, die Vorsitzende der Bogenhausener Arbeiterwohlfahrt(AWO) Walburga Steffan, die AWO-Vorsitzende aus Neuperlach Barbara Meier sowie der stellv. Vorsitzende des FFHSZ (Neuperlach) Dieter Jurksch und FKMBEhrenpräsident Georg Prinz.

 


 München, 14.Juli 2012

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Physikalische Medizin und Rehabilitation = Treppe zur Gesundung
oder wie FKMB-Ehrenpräsident Georg Prinz sagte: "sie macht aus langsamen Schnecken wieder zu großen Sprüngen fähige Frösche".

 Chefarzt Dr.med. Anselm Reiners berichtete über die Arbeit und Erfolge in seiner Klinik und ließ durch Frau Dr. med. Monika Baumann das MediCenter ("die Praxis im Krankenhaus") als Teil der Physikalisch-rehabilitativen Medizin am Klinikum Bogenhausen  vorstellen.

Was sind nun die medizinischen Schwerpunkte des "MediCenter" am KMB und was wird diagnostiziert und behandelt?
Dr. Baumann beshrieb. zum Beispiel Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Wirbelsäule,
Arthrosen und sonstige Gelenksprobleme oder Schmerzerkrankungen z.B. CRPS (früher M. Sudeck), Myofasziale Erkrankungen z.B. Fibromyalgie, Postoperative, rehabilitative Nachsorge, Nachbehandlung neurologischer Erkrankungen z.B. nach Schlaganfall, Behandlung von Unfall- und Krankheitsfolgen sowie Behinderungen in Zusammenarbeit mit der Klinik für Orthopädie und Sportmedizin.
Die Behandlungsmethoden basierend auf den Prinzipien
der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin und der Speziellen Schmerztherapie: wie manuelle Mobilisationen, Anleitung zur Selbsthilfe, Beratungen zum eigenen Bewegungstraining, Lokalanästhesien, Blockadetechniken der Wirbelsäule ggf. unter CT-Kontrolle sowie gezielte Gelenksinjektionen und Akupunkturen.
Stationär stehen  spezialisierte Bereiche für Frührehabilitation, Geriatrie und Schmerztherapie (Schwerpunkt CRPS) zur Verfügung.
In der Frührehabilitation kümmern wir uns vorwiegend um Patientinnen und Patienten, die lange Zeit intensivmedizinisch versorgt wurden oder schwere, akute Gesundheitsstörungen haben. Diese können nach Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Unfällen, Komplikationen oder auch bei Mehrfacherkrankungen aufgetreten sein. Zu den Therapieschwerpunkten gehören Dysphagie, Trachealkanülenmanagement und Geriatrie, die sich zunehmend auf die traumatologischen Patienten spezialisiert hat . In der Schmerztherapie besteht eine spezielle Expertise in der Behandlung von CRPS-Patienten (M.Sudeck), für die neue Behandlungskonzepte entwickelt wurden.

  Chefarzt Dr. med. Anselm Reiners sagte u. A., daß die Klinik über alle strukturellen und personellen Voraussetzungen für die Frührehabilitation im Akutfall verfügt. Dazu gehören die Überwachung, aus personeller Sicht aber auch die Rehabilitations-Fachpflege und die Betreuung durch Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Neurochirurgie, Innere Medizin sowie das Therapeutische Team mit Physiotherapie / Krankengymnastik, Ergotherapie, Schlucktherapie / Logopädie, Musiktherapie, Psychotherapie und die physikalische Therapie. Die Frührehabilitation ist Teil des Neurozentrums am KMB.

 Nahezu ein halbes Hundert an interessierten Zuhörern (auch ehemalige Patienten mit dabei) lauschten gespannt den Ausführungen; viele von ihnen mit persönlichen guten Erfahrungen auf der dazugehörenden Station 28 oder der 38. Erwartungsgemäß deshalb eine spannende Diskussion über Wirklichkeit gewordene Erfolge und Erreichtes in der Klinik von Dr. Reiners im KMB.


 München, 07.Juli 2012

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Nichts war`s mit Trödel und Mehr - der Flohmarktplatz glich eher einem Meer
geplanter 8. Flohmarkt des Förderverein Klinikum Bogenhausen wegen Regen abgesagt
 

Bogenhausen. Alle Vorbereitungen umsonst. Auch der vorgesehene "Benefizflohmarkt" des Fördervereins wurde ein Opfer des Starkregens am Samstag, den 07. Juli 2012. "Leider, leider" so die Organisatorin des Flohmarktes, Krankenschwester Angelika Oberbauer, "mußte ich mich nach kurzfristigen Absprachen mit einigen Helfern/innen dafür entscheiden, den Flohmarkt abzusagen. Dies fiel mir besonders schwer, schaute ich doch ab drei Uhr in der Nacht alle zehn Minuten nach Draußen um zu sehen, ob der Regen eventuell doch noch nachlassen könnte". Als dieser aber noch um sechs Uhr nicht aufgehört hatte entschloß sie sich, schweren Herzens, den gut vorbereiteten Flohmarkt abzusagen. Obwohl, einige, schätzungsweise fünf bis sechs unentwegte Flohmarktler waren schon am Eingang zum Beschäftigen-Parkplatz des KMB angefahren und verließen enttäuscht, beladen mit ihrem Trödel und Tapezierertisch den Ort erwarteter Flohmarktfreuden.

Da vereinbart war, keinen Ersatztermin innerhalb von vier Wochen vorzusehen überlegen sich nun die "Macherinnen" aus dem Klinikum Bogenhausen (KMB), ob es nicht doch möglich sein wird eventuell im Herbst diese von vielen beliebte Benefizveranstaltung zu wiederholen. Der Dank galt und gilt nun allen Freiwilligen (Aufbauhelfer, Küchenpersonal und Kuchenbäckerinnen) die sich zur Mitarbeit am ersten Juli-Samstag zur Verfügung gestellt hatten und den angemeldeten Flohmarktbeschickern.

Text: Georg Prinz


München, 23. Mai 2012

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Atmen, Bronchien, COPD, Luft & Lunge

Lungenfacharzt Dr.med. Josef  Benedikter informierte übervermehrt feststellbare Umwelteinflüsse auf Bronchien- und Lungenerkrankungen

"Mucksmäuschenstill" war es im Hörsaal des Städt. Klinikums München Bogenhausen als der Lungenspezialist Dr. med. Josef Benedikter über Zusammenhänge zwischen diversen Umwelteinflüssen und Erkrankung der Bronchien, der Lunge und des Rippenfells bei einer Patienteninformationsveranstaltung im KMB am 23. Mai referierte.

Der wesentliche Grund warum Umgebungseinflüsse in den Atmungsorganen negative Effekte auslösen können liegt daran, daß die menschliche Lunge, neben der Haut und dem Darm, eine wesentliche Kontaktfläche mit der Außenwelt darstellt. Die Bronchien und die an deren Enden sitzenden ca. 300 Millionen Lungenbläschen bilden eine Oberfläche von der Größe eines halben Tennisplatzes – nämlich ca. 100 m2. Eine Riesenfläche! An dieser Grenzfläche zwischen Luft und den feinen Kapillarblutgefäßen, die netzförmig in der Lungenbläschenwand verlaufen, findet der Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxyd statt.

Der Referent, Dr. med. Josef Benedikter, Leitender Oberarzt der Klinik für Pneumologie und Pneumologische Onkologie am städt. Klinikum Bogenhausen (KMB) berichtete praxisnah aus seiner tagtäglichen Erfahrung mit Lungenerkrankten und nimmt immer wieder Bezug auf diverse umweltbedingte Krankheitsursachen.
Zuerst wird über Allergene, wie Pollen, Hausstaubmilben, Pilzsporen und Ähnliches gesprochen, die gerade bei Kindern und Jugendlichen zum Entstehen eines Asthma bronchiale führen können. Ca. 10% der Kinder und Jugendlichen und ca. 5% der Erwachsenen leiden unter dieser Volkskrankheit. Es gibt aber auch andere durch allergische Reaktionen verursachte Erkrankungen wie Alveolitiden, die über eine Entzündungsreaktion des Lungengewebes zu einer Lungenfibrose führen können.
"Ein wichtiges Thema ist natürlich der Zigarettenrauch", so Dr. Benedikter. Dieser betrifft mit all seinen negativen Auswirkungen natürlich in erster Linie den Raucher selbst aber gerade in Innenräumen sind die krankmachenden Einflüsse auf anwesende Nichtraucher im Sinne eines Passivrauchens keinesfalls zu unterschätzen. In Deutschland versterben deshalb pro Jahr ca. 3300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens! Rauchen ist die wichtigste Ursache für Lungenkrebs und COPD/Emphysem. Etwa 85% der Lungenkrebsfälle sind durch das Rauchen verursacht und ca. 4% durch Passivrauchen. Der Kommentar einer Teilnehmerin: "nur gut, daß die bayerische Bevölkerung ein striktes Rauchverbot in öffentlich zugängigen Räumen durchgesetzt hat. Und in Büros mehr Rücksicht aufeinander genommen wird. Übrigens: Das Klinikum KMB bietet immer wieder Kurse an, damit man, mit neuen Strategien konfrontiert, das Rauchen leichter und effektiver aufhören kann.
Eine weitere relevante Ursache für die Entstehung von Lungenkrebs ist das radioaktive Gas Radon, das uranhaltigen Gesteinsschichten entweicht und in relevanten Konzentrationen durch Undichtigkeiten der Bodenplatten in Häuser eindringen und sich dort vor allem im Kellerbereich anreichern kann. Wird dieses Radon eingeatmet, so kann es über die von ihm ausgehende radiaktive Strahlung direkt in den Lungenbläschen die Krebserkrankung auslösen. Man schätzt, dass ca. 7% der Lungenkrebsfälle durch Radon bedingt sind, so Benedikter.

Sowohl die Lungenkrebshäufigkeit als auch die Fälle an chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und Emphysem (COPD) zeigen eine deutliche Zunahmetendenz inklusive der damit zusammenhängenden Todesfälle.
Der Referent ging auch auf das Thema Asbest ein. Asbest kann in der Lunge und im Bereich des Rippenfelles sowohl gutartige als auch bösartige Erkrankungen auslösen. Besonders gefährlich ist der quasi immer durch Asbest ausgelöste Rippenfellkrebs, das Mesotheliom. Aber auch Lungenkrebs und Lungenfibrose kann durch Asbest verursacht werden. Es ist eine Schande, so Benedikter, daß Länder wie Russland, China aber auch Kanada immer noch im großen Stile Asbest abbauen und auch noch verarbeiten (Kanada baut nur ab und exportiert!).

In der Diskussion (auf Zwischenrufe reagierend) geht Herr Dr. Benedikter auf das Problem der Feinstaubbelastung im Allgemeinen ein. So wird ein Großteil davon vom Verkehr und der Industrie produziert. Feinstaub kann aus den unterschiedlichsten Substanzen bestehen, deren genaue Zusammensetzung meist gar nicht bekannt ist und er kommt in verschiedenen Partikelgrößen vor. Der Referent erklärte, dass größere Staubteilchen meist nicht so gefährlich sind, da sie kaum inhaliert werden können. Erst Partikel, die kleiner als 5 µm, also kleiner als 5 Tausendstel Millimeter groß sind, können tief in die kleinen Bronchien und erst Teilchen kleiner als 2 µm können die Lungenbläschen erreichen. Noch kleinere Partikel, sogenannte Nanopartikel können dann aber auch ungehindert die Lungenbläschenwand, die Kapillarwand und alle anderen Zellwände überwinden und können so mit dem Blutstrom in alle Organe des Körpers gelangen und so z.B. auch Herzerkrankungen verursachen. Deswegen sind Staubteile umso gefährlicher, je kleiner ihr Durchmesser ist. Besonders gefährlich sind Dieselrußpartikel, da diese sehr klein sind und somit bis in die Tiefe der Lungen vordringen können. Sie enthalten auch krebserregende Bestandteile.

Ozon in unserer Atemluft ist ein Sommerproblem, da zu seiner Entstehung neben den Stickoxiden aus den Autoabgasen auch Sonnenlicht benötigt wird. Es führt bei hohen Konzentrationen zu Schleimhautreizungen aber dann auch zu Einschränkung der Lungenfunktion und kann insbesondere bei Kindern oder bei Menschen mit Lungenerkrankungen zu Atemnotsbeschwerden führen.

Verständlich, daß die Ausführungen des Vortragenden zu einer lebhaften Diskussion führte. Georg Prinz, der Ehrenpräsident des Fördervereins dankte in Vertretung der verhinderten Fördervereinsvorsitzenden Christiane Hacker dem Referenten für seine interessanten Ausführungen, überreichte ein kleines Geschenk und entließ die (trotz Biergartenwetter) in größerer Anzahl erschienenen Zuhörer/innen mit dem Wunsch, gut nach Hause zu kommen, gesund zu bleiben und bei den nächsten Patienteninformationsveranstaltungen wieder ins KMB zu kommen. Die Termine und Themen werden in den Zeitungen bekannt gemacht.

Foto von links: Dr. J. Benedikter, G. Prinz, FKMB


München, 19. April 2012

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Neuer Vorstand + Neues Mitglied

 Bei den am Donnerstagabend durchgeführten Vorstandswahlen des Förderverein Klinikum München Bogenhausen (FKMB gab es wenig Veränderungen, bis auf ein paar Ausnahmen.
Neu ist, daß der Verein nun eine >>(Frauen) Doppelspitze<< mit Christiane Hacker (Vorsitzende) und Astrid Göttlicher (stellv. Vors.) hat. Chefarzt Dr. Anselm Reiners ist weiter als Stellv. Vorsitzender im Amt.

Dem bisherigen Vorstand unter Führung von Stadträtin Christiane Hacker sowie dem Schatzmeister Bruno Pichler sprach die Mitgliederversammlung einstimmig ihr Vertrauen aus und entlastete sie.

Die Überraschung des Abends war die Übergabe der Beitrittserklärung von STKM-Klinikchefin Dr. Elizabeth Harrison zum Förderverein KMB.  

Der Jahreshauptversammlung (JHV) vorausgegangen war die letzte Vorstandssitzung des alten Vorstandes in der u.a. neue Vorhaben (1.-Hilfe-Kurse, Flohmarkt, Vorstandskandidaturen etc.) besprochen und beschlossen wurden.

Spannung von Anfang an lag über der Versammlung im vollbesetzten Hörsaal des Klinikums (KMB); hatte sich im Vorfeld doch die Chefin und Vorstandsvorsitzende der Städtischen Klinikum München GmbH (STKM), Frau Dr. Elizabeth Harrison zu einem Besuch mit einer Überraschung angekündigt. Diese war für alle Teilnehmer, aber im Besonderen für die Vereinsführung groß. Übergab sie doch der Vorsitzenden Christiane Hacker den Antrag für die Aufnahme in den Förderverein KMB. Sie betonte dabei wie wichtig die Arbeit des FKMB von ihr bewertet werde. Der FKMB trage damit zu einem besseren Verständnis  + Verhältnis von Klinikum und Patienten bei.

 Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes (durch Christiane Hacker) und des Schatzmeisters B. Pichler, sowie dem Bericht der Revisoren (Hans Hafner) gab es wenig Nachfragen. Dem Antrag eines Mitgliedes, Vorstand und Schatzmeister die Entlastung zu erteilen, folgte die Versammlung einstimmig  (jeweils bei Enthaltung der Betroffenen). Bedauert wurde nach wie vor, daß die nicht gegebene Gemeinnützigkeit der STKM es unmöglich mache, dem KMB größere Spenden zukommen zu lassen und diese einzuwerben.
Der von den anwesenden  Mitgliedern gewählte Versammlungsleiter Georg Prinz, arbeitete die genehmigte Tagesordnung zügig ab und schritt nach den Berichten und der Entlastung zu den angekündigten Neuwahlen. Im Vorfeld hatte der bisher amtierende Vorstand schon bei mehreren Mitgliedern vorgefühlt, ob sie bereit wären, für eine (weitere) Mitarbeit im Vorstand zur Verfügung zu stehen. Dies stellte sich als richtig heraus, gab es doch aus der Mitgliederversammlung keine zusätzlichen Vorschläge.

 Vorgeschlagen und gewählt wurden: zur 1. Vorsitzenden Stadträtin Christiane Hacker (wiedergewählt), als stellvertretende Vorsitzende Klinikleitungsmitglied Astrid Göttlicher (neu gewählt), weiterer stellvertretender Vorsitzender Chefarzt Dr. Anselm Reiners (wiedergewählt), Schatzmeister Betriebswirt Bruno Pichler (wiedergewählt), Schriftführer und Protokollant Sparkassendirektor Marcus Widrich (wiedergewählt). Zu Revisoren bestimmte die Mitgliederversammlung Rechtsanwalt Dr. Peter Wieland und SpkDir i.R. Hans Hafner. Als Beisitzer in den erweiterten Vorstand wurden gewählt: Uta Prinz (wie bisher), Manuela Storz (wie bisher), Angelika Oberbauer (neu), Manfred Cibis (wie bisher) und Prof. Dr. Heinrich Ingrisch (wie bisher). Alle Gewählten nahmen die Wahl in das Amt an.

Ein herzliches Dankeschön wurde den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Prof. Dr. Helge Topka und Doris Schauer ausgesprochen. Die anwesende Frau Schauer erhielt einen Blumenstock als Dankeschön.

 Ausblick in die Zukunft des Städt. Klinikums Bogenhausen

 Einen durchaus positiven Ausblick gaben die beiden Mitglieder der Klinikleitung Prof. Dr. med. Andreas Lahm und Astrid Göttlicher. Sie verschwiegen nicht, dass durch die Diskussion um die neue Struktur der STKM auch unter den Beschäftigten Unruhe entstanden sei. Sie versicherten, dass deswegen kein/e Mitarbeiter/in um seinen/ihren Arbeitsplatz Angst haben müsse. Es sei aber nicht zu vermeiden, dass durch eine Zusammenführung von Kompetenzen auch Arbeitsplätze in anderen Kliniken der STKM angeboten werden könnten. Das KMB bleibe jedoch als anerkannte Klinik mit Spitzenmedizin und als Krankenhaus mit der größten Versorgungsstufe erhalten.

 Breiteren Raum nahm, nach dem Diskussionsbeitrag eines Betroffenen, die Vorgehensweise der Stadtverwaltung ein, öffentliche Toiletten zu schließen und es gerade für ältere Mitbürger dazu kommen könne, diesen den Zugang in die Stadtmitte mit dem MVV unmöglich zu machen. Ein Appell ging an die anwesende Stadträtin Christiane Hacker (SPD) sich dafür einzusetzen, dass baldmöglichst die bis jetzt geschlossenen Toiletten wieder zugängig zu machen sind und auch zu verbessern (z. B. mit Drehkreuzen)Frau Hacker erklärte dazu dass es genau an diesem Tage im zuständigen Stadtratsausschuß eine Beratung zu dem Thema gegeben habe und das zuständige Referat der Stadt erklären konnte, baldmöglichst renovierte Toiletten, gerade in der Stadtmitte, anzubieten und dabei auch der Vorschlag für die "nette Toilette" behandelt worden ist - und nun nach Lösungen gesucht werde, die sowohl den Interessen der Nutzer als auch den vorgegebenen finanziellen Mitteln der Stadt München entsprächen.

Ein Antrag aus der Versammlung -sich doch auch als Förderverein dem Wunsch vieler Patienten und Mitarbeiter des KMB anzuschließen, den Treppen- Zu- und Abgang zur U-Bahn mit einem Dach zu versehen und damit die große Gefahr von evtl. Verletzungen auszuschließen führte dazu, daß spontan eine Unterschriftenliste ausgelegt wurde um an die MVG herantreten zu können, damit dem Wunsch u.a. auch vieler Kliniknutzer entsprochen wird. Im Herbst und Winter werde das Begehen der Treppe zu einem "Abenteuer", deshalb wird die Stadtverwaltung nun gebeten, dem durch eine Überdachung abzuhelfen. Ein Aufruf ging an alle um das Bogenhausener Klinikum wohnenden Bürger/innen, die sich ehrenamtlich beim Projekt "Grüne Damen", einem Patientenservice, beteiligen und den Patienten eine Unterstützung angedeihen lassen wollen.

Im Rahmen der Präventionstätigkeit des Förderverein KMB wurde auf die geplante Durchführung weiterer >Erste-Hilfe-Kurse< und auf die beabsichtigte Wiedereinführung des Flohmarktes am 7. Juli 2012 hingewiesen. Aufmerksam gemacht wurde auf demnächst stattfindende Informationsveranstaltungen, die gemeinsam mit Kliniken am KMB durchgeführt werden und auf die in den Statteilzeitungen hingewiesen wird.


München, 22. April 2012

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Bei Inkontinenz: Beckenbodentraining, Medikamente oder Windel?

 An dieses heikle Thema wagte sich der Chefarzt der Klinik für Urologie am Klinikum München Bogenhausen Dr. med. Volker M. Beer im Rahmen einer Patienteninformation für Mitglieder des Förderverein Klinikum München Bogenhausen e.V. und Bürger/innen aus dem Münchner Nordosten am vergangenen Donnerstag Abend.

Dr. Beer sagte dazu u. A.: "Die Harninkontinenz ist definiert, als jeglicher  unfreiwilliger Urinverlust. Sie ist heute  eine Volkserkrankung; mehr als 7 Mio. Patienten in Deutschland sind davon betroffen, ca. 20 % der Frauen zwischen 20 und 75 Jahren und 10 % der Männer.  Die Gesamtkosten für die Diagnostik und Therapie betragen in Deutschland mehr als sieben Milliarden Euro. Eine d e r Herausforderungen für die Gesundheitspolitik in der BRD. Es wird zwischen sechs verschiedenen Harninkontinenzformen unterschieden, die häufigste davon ist die "Dranginkontinenz".

Beer weiter: "Wichtig für eine zielgerichtete Therapie ist die entsprechende Diagnostik (körperliche Untersuchung, Urinstatus und Restharnmengenmessung, ggf. Ultraschall, Röntgen, Blasenspiegelung, Harnstrahlmessung, Blasendruck-Messung) und eine gründliche Anamnese".

Die Therapie der Inkontinenz richte sich dann, so Beer,  nach ihrer Form bzw. deren Ursache und erfolgt dann zum Teil konservativ, medikamentös oder operativ. Insbesondere die Erfolge bei der operativen Therapie der weiblichen Belastungsinkontinenz sind mittlerweile durch minimalinvasive Techniken sehr überzeugend und deutlich besser als beim Mann. Die meisten Inkontinenzformen sind jedoch durch konservative Maßnahmen beherrschbar. Unabdingbar sei eine frühzeitige Übung der Beckenbodengymnastik; allein mit Medikamenten sei der Krankheit nicht abzuhelfen.
Dr. Beer führte auch aus, "daß Inkontinenz häufig zur sozialen Isolation führt, zumal viele Inkontinenz-Kranke aus Scham sogar die Konsultation eines Arztes (Urologe, Gynäkologe) scheuen. Diese Barriere zu überwinden, sei auch das Ziel seines Vortrages".
Bestätigung fand Dr. Beer durch viele Fragen aus dem Publikum, wobei vermieden wurde, ganz persönliche Betroffenheit zu diskutieren. Darum erklärte Herr Dr. Beer auch, daß sein Klinikum im Rahmen einer Sprechstunde für Betroffene  und deren Angehörige zur Verfügung steht. Hierzu ist eine vorherige telefonische Terminvereinbarung unter der Telefon-Nr. 089-9270-2051. 

An die Fördervereinsvorsitzende Hacker wurde in ihrer Funktion  als Stadträtin die Frage aus dem Zuhörerkreis gestellt: >>Warum die Stadt München die öffentlichen Toiletten geschlossen habe obwohl doch bekannt sein müsse, daß doch gerade ältere Bürger/-innen oft dringender eine Toilette benötigten?<<. Frau Hacker verwies auf eine am selben Tag geführte Diskussion im zuständigen Stadtratsausschuss und eine Stellungnahme der Stadtwerke München (MVG), wonach schon bald renovierte Toiletten in der Stadtmitte zur Verfügung stehen werden. Alle bis jetzt schon teilweise geschlossenen Toilettenanlagen werden nach einer Instandsetzungsphase wieder in Betrieb genommen wenn der Bedarf feststehe, welches anhand des Wasserverbrauches kontrolliert werden kann.. Am schwierigsten sei in diesem Falle jedoch die Frage einer kontinuierlichen, hygienischen und einwandfreien Reinigung; diese koste allerdings Geld und man sich deswegen  überlegen werde ob nicht, wie in anderen Städten auch, dafür ein geringer Obolus verlangt werden müßte. Diskutiert werde auch, die in anderen Städten schon praktizierte Finanzierung der "Nette Toilette" wonach Gaststätten, Cafés oder Kaufhäuser ihre eigenen Toilettenanlagen gegen eine finanzielle Pauschale, bezahlt durch die LHSt München, nicht nur ihren Gästen, sondern auch den Besuchern und Touristen in der Innenstadt angeboten werden.

Trotz des diffizilen Themas verließen die vielen Zuhörer zufrieden die Veranstaltung. Kurz vor dem Ende der Veranstaltung dankte die Vorsitzende dem Referenten (er vermied nach Möglichkeit ärztliche Fachausdrücke) und überreichte eine Flasche Frankenwein als Dankeschön für den interessanten Vortrag.


 München, 25. März 2012

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Ehre  - Eier  &  Palmkatzerl
"München dankt" für Hella Schlett einer der Pluspunkte beim traditionellen Osterbasar der Reha-Hilfe e.V. im Städt. Klinikum München Bogenhausen

 Wieder "Rappelvoll" war der Eingangsbereich des Klinikum Bogenhausen (KMB) am heutigen Sonntag beim traditionellen Osterbasar der Reha-Hilfe München e.V., der von seinem Vorsitzenden Dr. med. Josef Zormaier eröffnet wurde mit einem Dank an die zahlreichen Besucher, Interessenten, Künstler und Helfer/innen. Es gab an rund sechzig Tischen alles, was das Herz an künstlerisch gestalteten und außergewöhnlichen Ostergeschenken nur wünschen konnte. Musikalisch begleitet und eingestimmt wurde der Basar mit Volksmusik von den Aktiven der >Wastl-Fanderl-Schule< aus Bogenhausen.
 Neu war ein Informationsstand der "Grünen Damen" aus der Städtischen Klinikum München GmbH
, die viele Fragen zum geplanten Patientenservice am KMB beantworten mußten.
Ein Höhepunkt war bestimmt die durch FKMB-Vorsitzende  Frau Stadträtin Christiane Hacker im Auftrag des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude vorgenommene Ehrung von Frau Hella Schlett (80) aus der Bogenhausener Beblostraße, die für ihr großes ehrenamtliche Engagement die Urkunde  "München dankt" überreicht bekam. Frau Schlett ist nicht nur ein "Aktivposten" im Förderverein weil sie immer für Vieles und fast Alles zur Verfügung steht und dazu auch noch die Zeit findet um ihrer 100-jährigen Wohnungsnachbarin beim Einkaufen zu helfen, und immer dann ständig zur Verfügung steht, wenn sie eben gebraucht wird

                                                                         

Wie schon im vorigen Jahr kamen unsere aufliegenden grünen Äpfel und Flyer gut an. Auch ein neues Mitglied konnten wir begrüßen. Wie immer war auch der Förderverein FKMB mit einem Informationsstand vertreten; von Uta und Georg Prinz sowie Hella Schlett betreut war und ab Mittag durch Bertram und Christiane Hacker eine Ablösung erfuhr. So gegen 17 Uhr gingen die letzten Besucher und Standlbetreuer nach Hause.

 

 

 

 

 

Foto von links: Christiane Hacker Vors. FKMB, Hella Schlett
und Ehrenpräsident Georg Prinz
Foto: Uta Prinz


München 20. März 2012  

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"Grüne Damen " bald auch im Klinikum Bogenhausen? Engagement des Fördervereins FKMB findet Unterstützung bei Klinikleiter Prof. Dr.med. Andreas Lahm

 

Foto (Uta Prinz) von links: Prof.Dr.Lahm, Christiane Hacker, Georg Prinz

Zu einem ersten Gedankenaustausch trafen sich die Spitze des Förderverein Klinikum München Bogenhausen e.V. (FKMB) mit der neuen Klinikleitung am Dienstag, den 20. März 2012. Zunächst ein ungewohnter Anblick: auf den Gängen und dem Klinikgelände streikende Mitarbeiter/innen des Klinikums Bogenhausen.

Drinnen unterhielten sich derweil die Vorsitzende des Fördervereins KMB, Frau Stadträtin Christiane Hacker mit dem neue Klinikleiter Prof. Dr. Lahm. Frau Astrid Göttlicher, weiteres Mitglied der Klinikleitung befand sich zu dieser Zeit auf einer Fortbildungsveranstaltung. Frau Hacker wurde vom Ehrenpräsidenten und Vereinsgründer Georg Prinz begleitet.

Nach einer kurzen Vorstellung der Vereins-Projekte ging es zur Sache: der FKMB wünscht sich so sehr einen ehrenamtlichen Patientenservice, der durch die "Grünen Damen" repräsentiert wird.
Mit dem Motto "Zeit schenken - Grüne Damen für das Klinikum Bogenhausen" treten nun Klinikleitung und Förderverein an die Bürger und Bürgerinnen heran, die sich gerne ehrenamtlich in die Betreuung der Patienten einbringen möchten.
"Ein aufmunterndes Gespräch am Krankenbett führen, Zeitung vorlesen oder ganz einfach nur zuhören. Aber auch kleine Besorgungen machen, das Telefon anmelden oder die Patienten/innen auf die Stationen oder zu den Untersuchungsräumen begleiten". Hat man noch Zeit für einen Spaziergang oder eine Rollstuhlfahrt im Innenhof des Klinikgeländes, rundet dies die Aufgabe einer >>grünen Dame<< (oder auch Herrn) ab. Und wenn man sich besser im Haus auskennt, hilft man schon bei der Anmeldung oder/und am Tag der Entlassung.
Dazu bedarf es keiner speziellen Ausbildung; obwohl eine Einführung in die erwarteten Aufgaben allemal seitens der Klinik angeboten wird. - Wäre das nicht etwas für Sie? - Sie, die sie vielleicht ganz in der Nähe oder der Umgebung des Klinikums wohnen und schon immer gerne etwas im sozialen Bereich ehrenamtlich tun wollten?
 Wenn Sie Interesse und Lust haben, bei uns im Klinikum mitzumachen dann rufen Sie doch einfach bei uns an: Telefon: 089-9270-2001 (Frau Schroeter) oder bei Frau Angelika Oberbauer (9270-0). Auch Frau Hacker (95720494) und Herr Prinz (675657) stehen für Fragen und bei Interesse zur Verfügung.
 Die verfügbare Zeit der interessierten Damen und Herren findet bei der Diensteinteilung Berücksichtigung. Als "Erkennungszeichen" bekommen die >>Ehrenamtlichen<< grüne Kittel zur Verfügung gestellt. Wenn Sie persönlich mit uns sprechen wollen so haben Sie am kommenden Sonntag, den 25. März 2012 im Rahmen des Osterbasars im Klinikum Bogenhausen Englschalkinger Straße 77, die beste Möglichkeit dazu; denn wir sind im Eingangsbereich mit einem Informationsstand vertreten. Besuchen Sie uns einfach: Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen!


München 01. März 2012  

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Bewegung bis ins hohe Alter                Was ist gesund und tut gut?

Antworten auf diese und andere Fragen erwarteten die vielen Besucher der Informationsveranstaltung des Förderverein Klinikum München Bogenhausen (FKMB) im Hörsaal des Städtischen Klinikums Bogenhausen von Dr. med. Lothar Schmittdiel. Er vermittelte das erforderliche Grundlagenwissen sowie praktische Übungen, bei denen die Fördervereinsvorsitzende Christiane Hacker als "Vorturnerin" mitwirkte.  Schon 10 km Gehen in der Woche helfen, Kreislauferkrankungen, Diabetes und Demenz zu verhindern.
"Wer rastet, der rostet" sagt Experte Schmittdiel und erläutert daß Bewegungsmangel als Mitverursacher zahlreicher Krankheiten gilt. Das gelte besonders dann, wenn man bereits erkrankt ist oder längere Zeit durch z.B. eine Operation inaktiv sein mußte. Das richtige Pensum und die Belastbarkeit werden einem Patienten bestimmt von seinem Hausarzt erläutert.
Körperliche Fitneß der Senioren stärkt auch das Gehirn, die Koordinationsfähigkeit und schützt vor den Gefahren eines Sturzes mit weitreichenden Folgen.

Zum Schluß machte Dr. Schmittdiel noch einen nicht ganz ernstgemeinten Vorschlag an die Kommunalpolitiker: die Einrichtung von Seniorenspielplätzen.

 In Bewegung sind Besucher des FKMB- Informationsabend
 wie z.B. Hedwig Westphal (MdL a.D. und 3.v.l.), Stadträtin Christiane Hacker (mitte),
Dr. L. Schmittdiel und Georg Prinz (Ehrenpräsident FKMB, ganz rechts)


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München 06. Oktober 2011  

Satzungsänderung: Förderer sind im Förderverein Klinikum München Bogenhausen e.V. (FKMB) willkommen!

Vorstand beschließt Solidaritätsadresse an Marktoberdorfer Förderverein (Ostallgäu) für den Erhalt der dortigen Klinik.

Vortrag: Entlassungsmodalitäten für Hilfe zu Hause oder Reha, vorgestellt

 Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des FKMB am 6. Oktober 2011 wurde einstimmig eine vom Vorstand vorgeschlagene Satzungsänderung beschlossen die vorsieht, daß lt. § 4.1. möglich gemacht wird, auch als Fördermitglied mit einem Jahresbeitrag von 200 Euro - oder nach Selbsteinschätzung auch höher - dem FKMB beizutreten. Desweiteren wurde die Möglichkeit geschaffen, daß der Vorstand Ehrenmitglieder ernennen kann. Der normale Mitgliedsbeitrag soll ab dem Jahr 2012 von derzeit 32€ auf jährlich 36 Euro angehoben werden. Eine Maßnahme um die laufenden Kosten begleichen und Förderungen auch weiterhin zu leisten zu können; zumal der Mitgliedsbeitrag seit der Gründung im Jahre 1998 noch nie angehoben (lediglich von DM auf EURO umgestellt) worden ist.

Der Vorstand beschloß in einer der Mitgliederversammlung vorausgegangenen Sitzung eine Solidaritätsadresse an Vorstand und Mitglieder des >Förderverein für das Marktoberdorfer Krankenhaus e.V.<, wo zur Zeit im Klinikverbund Ostallgäu überlegt wird, das Klinikum teilweise oder ganz zu schließen und/oder gar die Patienten in die benachbarten Kliniken in Füssen bzw. Kaufbeuren zu verlegen. Der Vorstand des FKMB wünscht darin dem Marktoberdorfer Förderverein viel Erfolg bei seinen Bemühungen, die Eigenständigkeit sowie die Arbeitsplätze der dort beschäftigten Ärzte und des Pflegepersonals zu erhalten und daß das dortige Klinikum für eine Gesamtversorgung in Medizin und Pflege der Bevölkerung in und um MOD im Rahmen des Klinikverbundes im Landkreis Ostallgäu als Bestand erhalten bleibt.

 Nach der Diskussion und dem Beschluß einer Satzungsänderung in der Mitgliederversammlung war es der Leiterin des KMB-Entlassungsmanagements, Frau Gisela Bürkmayr (l.)  und der Pflegeüberleitungsfachfrau  und Krankenschwester Manuela Storz (r.) vorbehalten, Tips und Hinweise für die Zeit nach der Krankenhausbehandlung zu geben als es da die nachfolgenden Möglichkeiten gibt: eine Pflege zu Hause, anschließende Reha-Maßnahmen, Unterbringung in einer Kurzzeitpflege oder in einem Pflegeheim. Diese Hilfe bietet das Klinikum kompetent und umsonst an. Außerdem sind die Mitarbeiterinnen behilflich bei der Antragstellung für eine evtl. notwendige Pflegestufe, Schwerbehindertenausweis und Krankentransport durch die/den behandelnden Stationsarzt/-ärztin. Daß es dazu eine Vielzahl von Fragen gab, ist verständlich. Ehrenpräsident Georg Prinz bedankte sich bei den beiden Referentinnen mit einem Blumenstock.

 


München 30. September 2011  

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Förderverein Klinikum München Bogenhausen e.V.  freut sich über eine Straßenbenennung nach ihrem Gründungsmitglied Jörg Hube im neuen Wohngebiet auf dem Areal der ehemaligen Pionierschule im Stadtteil Bogenhausen.

Sichtlich erfreut nahm der Ehrenpräsident des Förderverein Klinikum München Bogenhausen e.V. (FKMB) Georg Prinz die Mitteilung in der Rathaus-Umschau zur Kenntnis, dass der Kommunalausschuss des Münchner Stadtrates am 29. September beschlossen hatte, eine der neuen Straßen auf dem Gelände der ehemaligen Pionierschule nach dem populären und beliebten Volksschauspieler Jörg Hube zu benennen. Mit Jörg Hube ehrt damit die Landeshauptstadt nicht nur den Künstler sondern auch den ehrenamtlich engagierten Bürger Jörg Hube, der am  05. Februar 1998 gemeinsam mit 16 anderen Bürger/innen

so u. a. auch dabei: Dr. Gertraud Burkert (Bürgermeisterin a.D.), Hermann Memmel (MdL a.D.), Hermann Haberl (Großgastronom) und Dr. Thomas Zimmermann (MdL)<< den Förderverein Krankenhaus München Bogenhausen gegründet hatte. Der FKMB hat heute über sechshundert Mitglieder.

Mit der Straßenbenennung nach Jörg Hube ist damit in mittelbarer Nähe des Klinikums ein nachvollziehbarer Bezug zu Bogenhausen gegeben. Das Foto der Gründungsversammlung zeigt Jörg Hube in der Mitte zwischen Bürgermeisterin Dr. Burkert und MdL a.D. Hedwig Westphal.


München 22. September 2011

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"Grüß Gott" Herr Zott im Klinikum Bogenhausen. "Pfiat di Gott" Herr Dr. Doepfner.
Wechsel in der kath. Seelsorge von Dr. B. Doepfner zu Pfr. Albert Zott

Der Niederbayer Zott löst in der kath. Seelsorge am KMB den Unterfranken Dr. Doepfner ab.

                                                                                        

          Dr. Burkhard Doepfner (l.) und Pfarrer Albert Zott (r.)

 Im Rahmen eines Gottesdienstes fand am 21. September in der Kapelle des Klinikum München Bogenhausen (KMB) der Wechsel in der Leitung der katholischen Seelsorge von Dr. theol. Burkhard Doepfner (55) zu Pfarrer Albert Zott (51) durch Dr. theol. Thomas Hagen Pastoralreferent der Erzdiözese München und Freising in Gegenwart vieler Mitarbeiter/innen aus dem Klinikum, beruflichen Wegbegleitern sowie Familienmitgliedern statt. Der "Neue", 1960 in Abensberg/Ndb. geboren, ist bereits seit 1. September als Leiter der kath. Seelsorge im KMB tätig. Er war vorher Priester und Dekan in Pasing. Außerdem wurde bekannt, daß er an der kath. Stiftungsfachhochschule in München im Bereich der  Ausbildung zum >Master klinische Seelsorge< aktiv mitwirkt.

 Dr. Burkhard Doepfner, am 27.01.1952 in Bad Kissingen-Hausen geboren besuchte in Schweinfurt das Celtisgymnasium, machte dort das Abi und studierte Theologie an die Universitäten Würzburg und Freiburg/Breisgau. Danach absolvierte er ein komprimiertes Studium in der Gehörlosenpädagogik an der Päd. Hochschule in München-Pasing. 1992 Promotion im Fach Fundamentaltheologie an der Uni Würzburg und sein erster Arbeitsplatz war die Krankenhausseelsorge im Krankenhaus München-Bogenhausen wo er ab 01. Januar 2001 die Leitung der kath. KH-Seelsorge übernahm. Mit Erfolg, persönlichem großen Engagement und dies nun neunzehn Jahre lang. Der Weg zum Priester war familiär vorgegeben, ist er doch ein Neffe des früheren und in München bekannten Kardinals Julius Döpfner. Dr. Doepfner geht im Anschluß an sein Ausscheiden aus dem KMB nicht etwa in den Ruhestand; sondern übt bereits jetzt die seelsorgerische Betreuung in der MARIANNE-STRAUSS-KLINIK am Starnberger See aus.

Für den Förderverein Klinikum Bogenhausen e.V. (FKMB) überbrachte dessen Ehrenvorsitzender Georg Prinz Herrn Dr. Doepfner für sein immenses menschliches Einfühlungsvermögen und seine wertvolle Mitarbeit im Ethikkomitee des KMB. den Dank und ein kleines Abschiedsgeschenk mit. Anerkennung und Dank gab es auch von der evangelischen KMB-Seelsorgerin und FKMB-Mitglied, Romana Köppen für die gute Zusammenarbeit. Sie erinnerte an die gemeinsame Einführung des ökumenischen Gedenkgottesdienstes von in der Klinik Verstorbener und für deren Angehörige. Die große Wertschätzung und Beliebtheit Doepfner´s unterstrich die Teilnahme der Klinikleitung mit Frau Astrid Göttlicher, Frau Dr. med. Ute Fricke sowie einiger Chef- und Oberärzte und vielen Pflegekräften.. Im Anschluß an den Gottesdienst gab es für die Eingeladenen im Personalcasino die Möglichkeit, sich von Dr. Doepfner zu verabschieden und den "Neuen" zu begrüßen und kennenzulernen.

"Grüß Gott" Herr Pfarrer Zott !

 Anmerkung: Dr. Döpfner wies in seinen Abschiedsworten besonders darauf hin, daß er dem Förderverein FKMB für dessen Brunnenspende im „Raum der Stille“ in der Klinik-Kapelle immer noch sehr dankbar sei. „Finde/fand er dort doch des öfteren Gelegenheit, mit Trost bei Gott suchenden Patienten oder deren Familienangehörige, ins Gespräch zu kommen“.


München 23. Juli 2011  

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Hedwig Westphal, MdL a.D. und geborene Münchnerin feierte ihren 80. Geburtstag -

ein langes Leben - aber immer sozial und politisch engagiert

Hedwig Westphal feierte am vergangenen Freitag ihren 80. Geburtstag. In der Pariser Straße in Mü-Haidhausen am 22. Juli 1931 geboren ging sie dort am Anfang in die Volksschule, machte nach der Riemerschmid-Handelsschule eine Banklehre bei der Städtischen Sparkasse München; engagierte sich aber bereits in jungen Jahren für die Interessenvertretung ihrer Kolleginnen durch eine Mitgliedschaft+Mitwirkung in der Gewerkschaft ÖTV. Diese wurde deswegen auf sie aufmerksam und holte sie bald hauptamtlich als Frauensekretärin für Bayern ins Münchner Gewerkschaftshaus.

Ihre politische Heimat fand sie frühzeitig in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), die sie 1962 als Kandidatin für ein Mandat als Abgeordnete für den Landtag aufstellte.hlt zu werden. Die Bürger/innen aus Freising und München wählten sie. Im Landtag vertrat sie sechzehn Jahre lang verstärkt die Interessen der Bevölkerung aus dem Münchner Osten, engagierte sich im Gremium des Sozialpolitischen Ausschusses und setzte sich für Frauen- sowie Familieninteressen ein. Bekannt wurde sie u.a. auch deshalb, weil sie sich schon frühzeitig für eine Verlagerung des Flughafens von Riem in das weitere Umland einsetzte - und auch den entscheidenden Antrag für den Standort im Erdinger Moos stellte. Mit diesem Antrag, der eine überraschende Mehrheit im Parlament fand, war der Weg für den jetzigen Standort bei Erding frei gemacht .

 Freunde/innen aus der früheren Parteiarbeit, der Münchner Arbeiterwohlfahrt, des Förderverein Klinikum München Bogenhausen e.V. (FKMB) und Familienangehörige ließen die Jubilarin bei einer kleinen Feier in ihrem Truderinger Heim hochleben. Glückwünsche trafen noch während der Feier ein, aber besonders freute sie sich über die persönlichen Wünsche des amtierenden Oberbürgermeisters Christian Ude, des früheren OB und Münchner Ehrenbürgers Dr. Hans-Jochen Vogel und der ehemaligen Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert. Daß der Fraktionsvorsitzende der Landtags-SPD Markus Rinderspacher MdL, der ehemalige SPD-Abgeordnete Hermann Memmel (ein enger politischer Weggefährte aus dem Münchner Osten), Bezirksrätin Hiltrud Broschei und die BA-Vorsitzende Marina Achhammer persönlich vorbeikamen, freute sie sichtlich. Die AWO war mit einer Abordnung aus Neuperlach mit Erich Meyer, Barbara Meier und dem Ehepaar Westner vertreten. Den Förderverein FKMB vertrat dessen Ehrenvorsitzender Georg Prinz mit Ehefrau Uta, mit denen sie 1998 den Förderverein gegründet und viele Jahre als  stellvertretende Vorsitzende aktiv begleitet und unterstützt hatte.

Neben der harten Zeit auf der Oppositionsbank im Bayerischen Landtag war für sie zweifellos die Teilnahme an der Bundesversammlung am 5. März 1969 als Mitglied der bayerischen Delegation (Nr. 988) zur Wahl des Bundespräsidenten in Berlin, die letztendlich Dr. Gustav Heinemann (SPD) mit großer Mehrheit gewann und der Beginn der sozial-liberalen Koalition war. Stolz zeigte sie ihren Gästen die gesammelten Autogramme von damals mit den so bekannten Sozialdemokraten wie Dr. G. Heinemann, Willy Brandt, Herbert Wehner, Carlo Schmid, Georg Leber, Karl Schiller, Käthe Strobel u.a.. Ehrenamtlich und politisch engagiert wurde sie ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Bayerischen Verdienstorden und der bayerischen Verfassungsmedaille in Gold.

Die Geburtstagsfeier rundete ihr Freund aus glücklichen Familientagen, Josef Steidle ab, der dem Anlaß entsprechende selbst verfaßte Mundartgedichte sowie Musikstücke auf seiner Zieh-Harmonika vortrug. Ein ganz besonderer Dank seitens der Jubilarin galt neben den Gratulanten im Besonderen ihren Nachbarinnen Rosi & Evi, die die Feier vorbereitet und organisiert hatten. Alle Gratulanten waren jedoch froh darüber, daß Hedi Westphal -trotz des vor einiger Zeit erlittenen Herzinfarktes -  froh und munter - bis zum Schluß am frühen Abend durchhielt.

 


München im Juli 2011                                                                                                                                            zum Archiv

Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung "München dankt"  an Oberarzt und Vorsitzender der ReHa-Hilfe e.V.
Dr. med. Josef Zormeier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 München, 10 April. 2011

Auskunft? - Ja, Bitte!

Robert Frühwirth (52) - seit über 25 Jahre im Pförtnerdienst beim Klinikum Bogenhausen tätig Mehr wie ein Vierteljahrhundert im Dienst der städtischen Klinikum München GmbH ist der beinamputierte Angestellte Robert Frühwirth, der in der Information des Klinikums München Bogenhausen tätig ist und seine Berufung als kompetenter Ansprechpartner für Besucher und Angehörige von Patienten sieht.

Wo welche/r Patient/in liegt kann er nur wissen, wenn er das Informationssystem des Klinikums beherrscht und seine Strukturen gut kennt. Daneben muß er auch noch das Telefon bedienen, wenn die Telefonzentrale zeitweise nicht besetzt und auf die Pforte umgeschaltet wurde. Menschenkenntnis gehört ebenso dazu wie ein großes Einfühlungsvermögen in die momentane Gemütsverfassung des/der Besuchers/in. Ist der/die Familienangehörige schwerkrank oder sieht er/sie schon seiner/ihrer Entlassung entgegen? Jeweils handelt es sich um eine sehr spezielle und individuelle Situation. Kommt gar ein/e Patient/in, /der/die einer dringenden medizinischen Versorgung bedarf muß er rasch entscheiden und Kontakt mit der Präklinik (Nothilfe) aufnehmen. Schwierig wird es aber dann, wenn er auf die bestehenden Besuchszeiten hinweisen muß, weil Station und Zimmernachbarn nicht gestört werden sollen. "Alles in allem: es ist ein nicht alltäglicher Job, der von mir verrichtet werden muß". "Aber ich mache ihn gerne und das Klinikum ist kein schlechter, sondern im Gegenteil ein sehr sozialer Arbeitgeber" sagt Frühwirt nach einem turbulenten Arbeitstag.

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